Lidstraffung
Die Straffung von Haut und Muskulatur ergibt sich von selbst, wenn die überschüssige Haut entfernt wird (in etwa ist das soviel, wie mit zwei Fingern gefasst werden kann). Die aus Fettgewebe bestehenden sogenannten Tränensäcke werden dabei schonend mitentfernt. Bei starken Lachfalten in den Unterlidern wird zusätzlich ein Teil der überstarken Lidmuskulatur weggenommen.
Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet der Chirurg über die Schnittführung, die zu einem optimalen Ergebnis führt. Mit einem Stift zeichnet er dazu eine exakte Skizze auf die Haut. Die überschüssige Haut wird in viel Feinarbeit mit dem Skalpell entfernt. Genäht wird mit fortlaufenden, extrem dünnen Fäden, die in der Haut versenkt werden und äußerlich nicht sichtbar sind. Der Eingriff dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden. Nach einer Unterlidstraffung im Ruhezustand faltenfrei, nicht jedoch beim Lächeln. Auch kann die mitunter dunkle und extrem dünne Haut der Unterlider durch den Eingriff nicht aufgehellt oder gefestigt werden. Zurück bleibt eine feine, dünne Linie, die sich an den natürlichen Lidfalten orientiert. Nach einer Oberlidstraffung sind die Oberlider deutlich glatter, der Blick wird offener und die Augen wirken strahlender.

Behandlungsablauf

Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie keine Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin, einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten. Beschaffen Sie sich zwei bis drei weiche Kühlelemente von der Apotheke.  Weitere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Sie sollten jedoch ungeschminkt und ausgeruht sein und eine dunkle Sonnenbrille mitbringen. In der Regel wird die Augenlidstraffung ambulant durchgeführt.