Nasenkorrektur
Bei empfindlicher Schleimhaut empfiehlt es sich, eine pflegende Nasensalbe wie Bepanthen oder ölige Nasentropfen 2-3 Wochen vor dem Operationstermin zu verwenden. Chronische Entzündungen im Bereich von Nase, Rachen und Ohren sollten rechtzeitig abgeklärt und behandelt werden. Die meisten Nasenkorrekturen werden in Vollnarkose vorgenommen. Eine Nasenspitzenkorrektur kann jedoch auch ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Eine Nasenkorrektur dauert 1-2 Stunden. Die notwendigen Voruntersuchungen für die Narkose werden meist am Vortag oder am Tag Ihres OP-Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Es ist mit einem Tag Klinikaufenthalt zu rechnen. Unmittelbar nach einer Nasenkorrektur ist nur mit leichten Schmerzen, jedoch mit deutlich sichtbaren Schwellungen und Blutergüssen besonders im Wangen- und Unterlidbereich zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von wenigen Tagen wieder zurück. Die innere Schienung der Nasengänge mit den weichen Röhrchen oder den Salbenstreifen wird nach 12-24 Stunden schmerzlos entfernt, die äußere Gipsschiene nach 7-8 Tagen. In der ersten Zeit nach der Nasenoperation sollten Sie den Kopf im Bett hoch lagern. Da die neue Nasenform erst 3-4 Wochen nach der Operation durch innere Heilung stabil genug ist, sollten Sie auf sportliche Aktivitäten in dieser Zeit verzichten. Im Normalfall werden Sie sich jedoch bereits eine Woche nach der Operation in Ihrer Befindlichkeit und Beweglichkeit kaum beeinträchtigt fühlen. Sollte eine Schwellungstendenz durch Wassereinlagerung oder Narbenbildung auftreten, können Sie dieser mit einer leichten Lymphdrainage entgegenwirken. Falls Sie auf das Tragen einer Brille angewiesen sind, können Sie die Nachbehandlung durch die Anbringung eines speziellen Aufrichtbügels erleichtern. Die operierte Nase ist noch für mehrere Wochen druckempfindlich.