Brustverkleinerung
Über alle weiteren Maßnahmen zur individuellen Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen und entsprechende Termine werden Sie informiert. In den ersten Wochen sollten Sie die Oberarme sehr vorsichtig bewegen und schnelles Dehnen und Strecken vermeiden. Weiters sollten Sie keinesfalls auf dem Bauch, sondern in Rückenlage schlafen, um die innere Wundheilung nicht zu stören. Innerhalb der nächsten 2 Monate sollten Sie und Ihr Sexualpartner sehr behutsam mit Ihren Brüsten umgehen um eine Überbeanspruchung zu vermeiden. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten und Haushaltsarbeiten, wie z.B. Bügeln und Fensterputzen. Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozess unterstützen. Bei Schwellungen und Spannungen in den ersten Wochen können Lymphdrainagen hilfreich sein. Bei Rötung, Schmerz oder Wundnässe sollten Sie uns unverzüglich informieren.

Risiken

Wie bei jeder Operation kann es durch Wundheilungsstörungen zu unschönen Narben, dauerhaften Spannungen, Schmerzen und Blutergüssen sowie zu Infektionen kommen. Sowie Sie etwas Beunruhigendes feststellen, sollten Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Wir beraten Sie gerne ausführlich über eine geeignete Nachbehandlung. Durch den postoperativen Heilungsprozess kann es durch Veränderungen der betroffenen Haut- und Geweberegionen zu leichten Unterschieden der Brustform kommen. Diese Veränderungen können durch einen weiteren kleinen Eingriff korrigiert werden. Besonders bei großen Brustverkleinerungen (von mehr als 500 g pro Seite) ist ein Sensibilitätsverlust an der Brustwarze nicht ausgeschlossen. In äußerst seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, dass Gewebe (auch im Bereich der Brustwarzen) abgestoßen wird und durch einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Haut ersetzt werden muss.