Ohrenkorrektur
Lebensjahr erfolgen. Da bei den abstehenden Ohren meist die Hauptfältelung der Ohrmuschel entweder zu schwach ausgebildet ist oder gar ganz fehlt, muss der Ohrknorpel neu geformt und in dieser neuen Form fixiert werden. Gelegentlich handelt es sich um eine kombinierte Fehlbildung, an der auch andere Teile des Ohres beteiligt sind. Für die örtliche Betäubung ist ein kleiner, kaum schmerzhafter Einstich hinter dem Ohrläppchen erforderlich. Zusätzlich wird die Haut in der Ohrmuschel betäubt. Der Hautschnitt und die Nähte sind nicht zu spüren, beim Einschleifen des Knorpels hören und spüren Sie ein summendes Geräusch. Der Ohrmuschelknorpel wird von einem weitgehend verdeckten Schnitt innerhalb des Ohrmuschelrandes freigelegt und mit einem feinen Diamantschleifkopf ausgedünnt, bis sich der Knorpel in die gewünschte Form legt und dann mit 3-4 feinen U-Nähten fixiert wird. Anschließend wird die Haut mit einer fortlaufenden Naht verschlossen. Sollte allein mit dieser Technik die Ohrform nicht ausreichend zu korrigieren sein, kann von einem zusätzlichen Schnitt an der Rückseite der Ohrmuschel eine weitere Verkleinerung erfolgen. Bei beidseits abstehenden Ohren wird zunächst eine Seite, dann die andere fertig gestellt. Der Eingriff dauert etwa 50 Minuten. Im Anschluss an die Operation werden beide Ohren mit Pflasterzügen fixiert, auf welche ein Mützenverband kommt. Erwachsene können gleich ein breites Stirnband tragen. Das Anlegen der Ohren lässt diese im idealen Winkel zu Ihrem Gesicht erscheinen. Ihr gesamtes Erscheinungsbild wirkt nach einer Ohrenkorrektur harmonischer. 

Behandlungsablauf

Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Es ist allerdings gut, wenn Sie sich ein breites, weiches Stirnband besorgen, welches Sie dann nach der Operation über Ihren Ohren tragen können.