Facelift
Wie lange das Ergebnis eines Liftings anhält, ist von Ihren individuellen Anlagen und der Beschaffenheit Ihres Gewebes abhängig. Normalerweise ist es kein Problem, die Operation nach 8 bis 10 Jahren zu wiederholen. Um Ihre natürliche Mimik zu erhalten, werden Ihnen auch nach dem Eingriff einige Fältchen bleiben. Würden rigoros alle Falten geglättet, erhielten Sie ein maskenhaftes Aussehen.

Behandlungsablauf

Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin das Rauchen einstellen, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu vermeiden. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin, verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden. Wenn Sie Ihr Haar sehr kurz tragen, sollten Sie es vielleicht etwas wachsen lassen, um die Operationsnarben besser kaschieren zu können. Ein Facelift wird in Lokalanästhesie durchgeführt und dauert 2 bis 5 Stunden. Auf Wunsch kann es aber auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag oder am Tag Ihres OP-Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, gegebenenfalls die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 2 Tagen zu rechnen.

Nachbehandlung

Nach dem Facelift wird Ihre Haut gespannt und geschwollen sein. Auch Blutergüsse im Bereich der Wangen und unter dem Kinn sowie ein leichtes Taubheitsgefühl im gesamten Gesichtsbereich sind völlig normal. Die stärksten Schwellungen treten 1 bis 2 Tage nach dem Eingriff auf und können das Aussehen Ihres Gesichts vorübergehend stark verändern. Die Schwellungen bilden sich innerhalb der folgenden 2 bis 3 Wochen wieder zurück.