Fettabsaugen
Ziel dabei ist nicht, alle Fettzellen radikal zu entfernen, sondern eine neue, ebenmäßige Kontur zu gestalten.
Vor dem Fettabsaugen entscheidet der Chirurg über die Modellierung der betroffenen Partien. Dazu markiert er die Fettpolster in Form von Höhenlinien auf dem Körper. Der kleine Hautschnitt von 0,5 bis 1 cm erfolgt an unauffälliger Stelle, etwa in den Gesäßfalten oder im Nabel. Die Absaugung beginnt unmittelbar mit dem Einführen der Kanüle. Sie dauert je nach Areal und Ausmaß 20 Minuten bis zu 2 Stunden. Der Hautschnitt wird nach dem Eingriff genäht. Die abgesaugten Fettzellen werden aufgefangen und während der Operation gemessen. So kann der Operateur kontrollieren, daß an beiden Seiten einheitliche Mengen entfernt werden. Die Menge variiert sehr stark je nach individueller Begebenheit und anatomischer Region. Noch auf dem Operationstisch werden eine Miederhose, Stützstrümpfe oder Bandagen über die betroffenen Areale gezogen. Es soll dabei verhindern werden, daß sich in den entstandenen Hohlräume Gewebeflüssigkeit sammelt und dadurch Knoten oder Narben verursachen. Mit der Entfernung störender Fettansammlungen und der Modellierung der entsprechenden Partien durch den Chirurgen wirkt der Körper schlanker, und die Proportionen gewinnen an Harmonie. Dabei ist diese Methode jedoch keine Alternative zur Gewichtsreduktion und auch keine Behandlung der Fettsucht. Nicht der ganze Mensch kann schlanker gemacht werden, sondern einzelne Partien mit lokalisierten starken Fettansammlungen. Auch kann es sein, daß bei zu schlaffer Haut nur noch eine chirurgische Entfernung der überschüssigen Haut mitsamt dem Fettgewebe hilft.

Behandlungsablauf

Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten.  Sie sollten für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation keine Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin, einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten.