Faltenunterspritzung
Sie zeichnet sich durch eine lang anhaltende Wirkung von bis zu 12 Monaten und eine sehr gute Verträglichkeit aus. Wie lange eine Behandlung bei abbaubaren Produkten anhält, ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren wie z.B. Alter, Hauttyp, Lebensgewohnheiten und Muskelaktivität ab. Auch die Injektionstechnik spielt eine Rolle.

Behandlungsablauf

Für die Dauer von 14 Tagen vor der Behandlung sollten Sie auf Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden. Grundsätzlich ist eine Faltenunterspritzung aber ein minimal-invasiver Eingriff, der mit wesentlich weniger Risiken verbunden ist als eine Operation. Die Faltenunterspritzung sollte nicht erfolgen, solange der zu behandelnde Bereich entzündet ist oder dort eine akute Hautkrankheit vorliegt. Warten Sie bis sich die betroffene Region vollständig abgeheilt ist. Da das Material meist linear unter den Faltenverlauf injiziert wird, sind nur wenige Einstiche pro Falte nötig. Die meisten Patienten empfinden die Injektion als relativ schmerzfrei. Auf Wunsch kann die zu behandelnde Fläche mit einer lokalen Anästhesiecreme oder einem Spray betäubt werden. Da es sich bei einer Faltenunterspritzung um einen unkomplizierten und ambulanten Eingriff handelt, ist ein Klinikaufenthalt nicht notwendig.

Nachbehandlung

Nach der Injektion können im Behandlungsbereich einige allgemeine, mit der Injektion verbundene Reaktionen auftreten, wie zum Beispiel leichte Rötungen, Schwellung, Empfindlichkeit und Juckreiz. Diese Begleiterscheinungen werden im allgemeinem als leicht bis mäßig beschrieben, und klingen normalerweise nach ein bis zwei Tagen nach der Injektion in die Haut von selbst wieder ab. Andersartige Reaktionen sind sehr selten, jedoch kann es bei wenigen Patienten zu einer lokalen Reaktion kommen, die als Überempfindlichkeitsreaktion angesehen wird.